Aktuelles aus der Feuerwehr Hohenahr

Jugendfeuerwehr erfolgreich bei der Abnahme der Leistungsspange

Am Samstag, den 27. September 2025, stellte sich die Jugendfeuerwehr Hohenahr gemeinsam mit einem Teilnehmer der Gemeinde Bischoffen der Abnahme der Leistungsspange in Haiger.
Die Leistungsspange ist die höchste Auszeichnung, die Jugendliche in der Jugendfeuerwehr erreichen können. Über viele Wochen hinweg bereiteten sich die Jugendlichen intensiv vor und trainierten gemeinsam, um den Anforderungen gerecht zu werden.
Bei der Abnahme konnten sie ihr Können eindrucksvoll und erflogreich unter Beweis stellen.

Gemeinschaftsübung in Biebertal

Am Samstagnachmittag folgte eine Einsatzübung des Standortes Erda gemeinsam mit den Kameradinnen und Kameraden des Löschzuges Nord der Gemeinde Biebertal.
Übungsobjekt war das Dorfgemeinschaftshaus in Krumbach, in dem mehrere Personen als vermisst galten. Mehrere Trupps gingen unter Atemschutz zur Menschenrettung in das Gebäude vor, während parallel Löschmaßnahmen eingeleitet wurden.

Die gemeinsame Übung zwischen Erda und dem Löschzug Nord ist bereits seit vielen Jahren ein fester Bestandteil in den Übungsplänen. Bei dem Stichwort „Feuer 2 – Menschenleben in Gefahr“ wird die Feuerwehr Erda automatisch mit nach Frankenbach alarmiert. Auch als zusätzlicher Rettungssatz konnten wir die Feuerwehr Biebertal in der Vergangenheit bereits mehrfach unterstützen. Wir freuen uns über die gute Zusammenarbeit, die wir immer wieder gerne intensivieren.

Nachdem alle „Vermissten“ gerettet waren, klang die Übung mit einem gemeinsamen Imbiss im Feuerwehrgerätehaus Krumbach aus.

Großübung auf dem Leiterhof

Am Montag, den 29. September 2025, fand schließlich die bereits angekündigte Großübung auf dem Leiterhof zwischen Hohenahr Hohensolms und Erda statt.
Das Szenario, ausgearbeitet vom Lahn-Dill-Kreis, ging von einer illegalen Verladung radioaktiver Stoffe aus, wie sie auch im medizinischen Bereich Verwendung finden. Die Feuerwehr Hohenahr übernahm zunächst die Absicherung der Einsatzstelle und begann mit der Menschenrettung. Parallel wurde die Gefahrstoffmesszentrale aufgebaut und erste Erkundungsfahrzeuge der Feuerwehr Dillenburg kamen zum Einsatz.

Nachdem sich die Freisetzung radioaktiver Stoffe bestätigte, folgte die Unterstützung durch ein weiteres Messfahrzeug aus dem Landkreis Marburg-Biedenkopf.
Ziel der Übung war es auch, das gemeinsame Vorgehen mit dem Regierungspräsidium Gießen zu trainieren, das bei Strahlenschutzeinsätzen automatisch hinzugezogen wird.

Nachdem alle Personen gerettet und über eine Not-Dekon gereinigt wurden, durchliefen auch die eingesetzten Atemschutztrupps die Dekontamination.

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