Altenkirchen – Bellersdorf

Jugendfeuerwehr Altenkirchen

Seit 1996 wird bei uns aktiv Jugendarbeit betrieben. Geleitet wird die Abteilung des Feuerwehrvereins von engagierten Mitgliedern der Einsatzabteilung, welche selbst „Jugendfeuerwehrler“ waren.

Die Mitgliedschaft in der Jugendfeuerwehr ist ab dem 10. Lebensjahr möglich.

Eine der Hauptaufgaben unserer Jugendabteilung ist die Nachwuchsförderung. So besteht, obwohl es die Jugendfeuerwehr erst seit 1996 gibt, bereits ein großer Teil der Einsatzabteilung aus ehemaligen Mitgliedern der Jugendfeuerwehr. Die Tätigkeit in der Jugendfeuerwehr ist eine interessante und abwechslungsreiche Freizeitbeschäftigung und bietet vielfältige Möglichkeiten.

Die Jugendlichen lernen spielerisch den Umgang mit der Feuerwehrtechnik und werden so an die Aufgaben in der Einsatzabteilung herangeführt. Teamgeist, Kameradschaft und allerhand praktisches gehören ebenso zur Jugendfeuerwehr, wie jede Menge Spaß.

Seit 2017 und dem Zusammenschluss der Ortsteilwehren Hohenahr-Altenkirchen und Mittenaar-Bellersdorf, besteht auch die Jugendfeuerwehr aus diesen beiden Ortsteilen.

Die Übungen und Ausflüge werden auch bereits seit längerer Zeit erfolgreich gemeinsam mit der Jugendfeuerwehr Hohensolms-Groß Altenstädten durchgeführt.

Gerne sind interessierte Jugendliche eingeladen bei unseren Übungen vorbeizuschauen und mitzumachen.

Entstehung Jugendfeuerwehr Altenkirchen

Als an einem heißen Julitag 1995 in den Mittagsstunden die Sirene ertönte, war es nicht nur eine Pflicht für alle aktiven Feuerwehrleute sich bei dem Gerätehaus zu versammeln, sonder auch ein absolutes Muss, für die Altenkirchener Dorfjugend sich schnellstmöglich am Gerätehaus zu treffen um zu beobachten wie die Feuerwehr mit Blaulicht zu ihrem Einsatz ausrückt.

Der damalige Brand einer Lagerhalle für Heuballen sorgte nicht nur bei den beteiligten Feuerwehren der umliegenden Ortschaften für reichlich Gesprächstoff, sondern auch noch am gleichen Tag in der Konfirmandenstunde zu derart heftigen Diskussionen, dass auch diese Konfirmandenstunde ein Opfer der Flammen wurde.
Bei diesen heißen Diskussionen während der Konfirmandenstunde fiel irgendwann die Frage von unserem damaligen Pfarrer Peter Obermayer, ob es denn keine Jugendfeuerwehr in Altenkirchen gäbe?

Dass es eine gute Sache wäre eine solche Jugendfeuerwehr zu haben, da waren sich alle Konfirmandenstunde einig, doch wusste keiner der Anwesenden, wie man eine solche Sache angehen sollte.
Nach einigem hin und her, erklärte sich Pfarrer Obermayer bereit, am drei Tage späteren Waldfest der Feuerwehr mit dem Wehrführer Stefan Schaub zu reden und Ihm die Sorgen und Wünsche von uns Jugendlichen näher zu bringen.

Noch am gleichen Tag auf dem Waldfest fand ein erstes Gespräch zwischen der Feuerwehr und einigen anwesenden, interessierten Jugendlichen statt. Schon bei diesem ersten Treffen waren alle Beteiligten der Feuerwehr bemüht, die Interessen der Jungen und Mädchen zu vertreten.

Ein paar Wochen später wurden dann die Jugendlichen zu einer Sitzung in den Altenkirchener Hof eingeladen, um das Thema Jugendfeuerwehr näher zu bringen und viele offene Fragen zu klären. Bei dieser ersten Sitzung nahmen 14 Jungen und Mädchen teil.

In einem weiteren Treffen, einige Wochen später, wurde dann der Entschluss getroffen eine Jugendgruppe zu gründen.

Anfangs sollten die Übungen mit einer anderen Jugendfeuerwehr durchgeführt werden. Die Frage stellte sich hier zwischen Mudersbach und Erda. Die Entscheidung fiel noch am gleichen Abend auf Erda, da die Kameraden über die nötige und größere Ausrüstung verfügten um eine Jugendfeuerwehr nach der Feuerwehrdienstvorschrift auszubilden.

Zum ersten Jugendfeuerwehrwart wurde der damalige Stellvertretende Wehrführer Armin Schaub bestimmt, der von den Kameraden Meike Hartmann und Sascha Jost unterstützt wurde.

Bei den ersten Terminen besuchten 15 Jungen und Mädchen die Übungen der Jugendfeuerwehr in Erda, wo der damalige Jugend- und Gemeindejugendfeuerwehrwart Jörg Valentin, das nicht immer leichte Thema Feuerwehr mit viel Ausdauer und Verständnis näher brachte.
In dem ersten Jahr stieg die Mitgliederzahl von 15 auf 17 Jugendliche im Alter zwischen 10 und 17 Jahren.

Jugendwarte:

Christian Müller-Lorsbach

Jörg Van der Schoor

Stellv. Jugendwarte:

Daniela Gröf

Marius Schmidt

Betreuer:

Patrick Schupp